Archiv für die Kategorie 'Radio'

Karneval – Ausnahmezustand im Rheinland

10. Februar 2012

Im Rheinland behaupten die Jecken, den besten Karneval zu feiern. Da werden Tiefgaragen am Altweiberdonnerstag zur Partymeile umfunktioniert. Wild gewordene Frauen schneiden dem Chef ungefragt die Krawatte ab. Und an Rosenmontag geben die meisten Betriebe frei. Auch wer arbeiten will, kann dies nicht ohne Weiteres, denn Geschäfte und Büros sind zwangsläufig geschlossen.

Wie Unternehmen und deren Mitarbeiter in Düsseldorf mit dem Karneval umgehen, zeigt das folgende Beispiel

Beitrag WDR 5, Februar 2012

Zuwanderung aus Südeuropa nimmt zu

10. Februar 2012

Die europäische Wirtschaftskrise ist der Fluch für die Einen, ein Segen für die Anderen. Viele gut ausgebildete Südeuropäer kehren ihrem Heimatland den Rücken zu und versuchen ihr Glück im Ausland, zum Beispiel in Düsseldorf. 2011 hat sich die Zahl der Zuwanderer aus dem südeuropäischen Land im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt; Schätzungsweise 500 Griechen meldeten sich in den vergangenen Monaten im griechischen Konsulat, bei Vereinen und bei Beratungsstellen wie dem Migrationsdienst der evangelischen Diakonie…

Beitrag WDR 5 – Westblick vom Februar 2012

 

 

Giveboxen – Wichteln mal anders

22. Dezember 2011

Kennen Sie Giveboxen? Die Givebox ist eine Art Geschenke-Schrank. Der steht auf einem öffentlichen Platz oder am Straßenrand. Und jeder kann dorthin gehen, etwas hinein stellen oder auch mitnehmen – völlig kostenlos. Einzige Bedingungen: die Sachen müssen sauber und brauchbar sein. Spielzeug, Bücher, Alltagsgegenstände, Bekleidung – eigentlich alles, was man tragen kann.

Die Idee kommt aus Berlin und hat sich innerhalb weniger Wochen auf viele deutsche Städte ausgedehnt. In Nordrhein-Westfalen allen voran in Düsseldorf. Dort haben Bürger inzwischen acht Giveboxen aufgestellt.

Beitrag Giveboxen  WDR 5 – Westblick, Dezember 2011

 

Kaiser Napoleon I. zu Gast in Düsseldorf

18. November 2011

Vor ziemlich genau 200 Jahren war das Rheinland französische Besatzungszone. Begriffe wie das ‘Trottoar’, also der Bürgersteig, der ‘Paraplü’ – ein Regenschirm oder das ‘Schäselon’ – ein Liegesofa, sind Begriffe aus der so genannten Franzosenzeit. Zu verdanken haben die Rheinländer dies alles Napoleon Bonaparte I. Nach der französischen Revolution stieg er zu Ruhm und Ehre auf und hatte sich selbst zum Kaiser gekrönt. Nach ersten Eroberungen gründet er zahlreiche Satellitenstaaten, unter anderem auch 1806 das rechtsrheinische Großherzogtum Berg. Er macht Düsseldorf zu dessen Hauptstadt; Und er kündigt seinem Präfekten für November 1811 einen offiziellen Staatsbesuch an. Der fand dann auch statt…

Napoleon zu Gast in Düsseldorf

WDR 5-Westblick-Reportage vom November 2011

Bildquelle: Landschaftsverband Rheinland

 

Welturaufführung kennt ‘Kein Pardon!’

11. November 2011

Bildquelle: Capitol-Theater

Düsseldorf hat wieder ein eigenes Musical. Die Produktion im Capitol-Theater greift einen Film von Hape Kerkeling aus dem Jahr 1993 auf, in dem die deutsche Fernsehunterhaltung am Samstag Abend aufs Korm genommen wird. Comedian Thomas Hermanns hat das Drehbuch zur Musical-Komödie geschrieben, Entertainer Dirk Bach und Sänger Enrico de Pieri schlüpfen in die Hauptrollen. Ein Wiedersehen mit Heinz Wäscher, Familie Schlönzke, und als special guest Uschi Blum. Kurzum: Witzigkeit kennt keine Grenzen, Witzigkeit kennt kein Pardon!

zum Reinhören – Musical Kein Pardon in Düsseldorf 

(WDR 5 – Westblick, 11.11.11)

1000-Füßler soll sich unter die Erde verkriechen

22. Oktober 2011

Über kein Baudenkmal in Düsseldorf wird derzeit so leidenschaftlich gestritten wie um die rund 700 Meter lange auf Stahlstelzen verlaufende Hochstraße über der Fußgängerzone. Die Stadt möchte das Baudenkmal aus den 1960-er Jahren abreißen und durch einen Autotunnel ersetzen. Architekten, Bürgerinitiativen und Denkmalschützer wollen den 1000-Füßler erhalten und haben die obersten Landesbehörden eingeschaltet. Der Countdown einer Entscheidung läuft…

WDR 5- Westblick, Reportage vom Oktober 2011:

Der Tausendfüßler Düsseldorf – Abriss oder Erhalt

Bildquelle: düsseldorf-blog

30 Jahre Hausbesetzer in der Kiefernstraße

22. September 2011

Sie war vor allem in den 1980-er Jahren die Rebellenhochburg Düsseldorfs. Mehrere hundert Hausbesetzer verschanzten sich in den ehemaligen Werkswohnungen im Stadtteil Flingern. Trotz Auseinandersetzungen mit Polizei und Behörden kam es dort nie zu ernsthaften Krawallen, weil alle Konfliktparteien immer den Dialog miteinander versuchten. Nur so ist es zu erklären, dass auch 30 Jahre nach den ersten Hausbesetzungen immer noch Alt-Linke, Autonome und viele Weltverbesserer in der Kiefernstraße leben und sich nun selbst feiern.

Eine WDR5-Reportage vom September 2011

30 Jahre Hausbesetzer Kiefernstraße Düsseldorf

 

Vom Camping-Ei zum Hightech-Wohnmobil – 50.Caravan-Salon

29. August 2011

Der Caravan-Salon, die mit 571 Ausstellern aus 26 Ländern weltweit größte Schau für Wohnwagen und –mobile, öffnet in diesem Jahr zum 50.Mal in Düsseldorf. Dort fand die Messe nicht immer statt. Begonnen hat alles in Essen – im Herbst 1962. Bei der Premiere nahmen gerade mal 61 Aussteller teil. Aber der Caravan-Salon war ein Dreh- und Angelpunkt für alle, die im Wirtschaftswunderwahn mobil Ferien machen wollten. Bis dahin waren die deutschen Camper ein Volk der Zeltliebhaber…

Auszug aus der WDR 5- Sendung Westblick vom 22.8.11

50.Caravan-Salon Düsseldorf

 

Creamcheese Düsseldorf

14. Juli 2011

Die legendärste Kneipe dieser Stadt war unbestritten das Creamcheese. Von Mitte der 1960-er Jahre an bestimmte der Künstlertreff in der Altstadt das Leben mehrerer Generationen. Junge neugierige Krautrockliebhaber trafen auf die angesagtesten Künstler der Stadt. Einige dieser Fans leben das Creamcheese in einem Verein weiter, andere schwelgen lieber in den Erinnerungen an diese Ära …

Erinnerungen an das Creamcheese aus der WDR 5 – Westblick-Sendung vom 11.Juli 2011

Brennstoffzellenfahrzeuge

13. Juni 2011

Die Diskussion um das Elektroauto ist derzeit voll im Gang. Schwachpunkt bei dieser Technologie ist nach wie vor die Batterie. Zu schnell muss der Autofahrer an eine Steckdose. Und der Ladevorgang kann Stunden dauern.

Stromerzeugung für den Motor mit einer Brennstoffzelle ist eine Alternative.  Das Fahren mit Brennstoffzellen, die durch Wasserstoff betrieben werden, ist „extrem schadstoffarm und energieeffizient“ sagen Fachleute. Aber wann ist es endlich soweit mit dem Brennstoffzellenauto in Serie? Derzeit laufen viele Fahrzeugversuche – auch in NRW. Unter anderem beim Regionalbusverkehr Köln. Dort fahren seit Kurzem zwei Linienbusse mit der so genannten Wasserstoff-Hybridtechnik im Testbetrieb …

Auszug aus der WDR 5 – Sendung Thema NRW vom Juni 2011

Brennstoffzelle

Nächste Einträge »