Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Karneval Düsseldorf 2019 in TV und Internet so umfangreich wie nie

31. Januar 2019

Foto: Kürschner – Wikimedia

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) weitet seine Berichterstattung über den Rosenmontagszug 2019 in Düsseldorf aus. Gemeinsam mit dem Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) hat der WDR seinen närrischen Fahrplan für den 4.März vorgestellt. Sowohl im Fernsehen als auch im Internet ist der rund fünf Kilometer lange „Zoch“ mit etwa 120 Wagen und 8000 Teilnehmern von Anfang bis zum Ende zu sehen. Im Einzelnen soll das wie folgt funktionieren:

  • 11.50  der Rosenmontagszug Düsseldorf beginnt auf der Corneliusstraße – dabei ziehen die Gruppen von hinten nach vorn los, vorbei an allen anderen wartenden Zugnummern
  • 13.00  Der Zug ist live im ARD-Fernsehkanal ONE zu sehen
  • 14.00  die ARD zeigt eine auf 90 Minuten gekürzte Aufzeichnung des Rosenmontagszugs – eine echte Herausforderung für die Fernsehtechnik, da der „Zoch“ zu dieser Zeit noch durch die Stadt zieht. Schwerpunkte der Berichterstattung sind die Kö sowie der Rathausplatz
  • ca. 15.00  WDR-Fernsehen mit einem Special: Wagenbauer Jaques Tilly und ein WDR-Reporter kommentieren vom Rathausfenster aus in einer 75 Minuten langen Sendung vor allem die zwölf aktuellen Mottowagen. Dazwischen gibt es kurze Filme vom Wagenbau und aus der Düsseldorfer Karnevalsszene. Unbedingt sehenswert!
  • Live-Stream Internet  – der gesamte Rosenmontagszug kann auch live im Internet verfolgt werden. Hinzu kommt eine Web-Kamera, die durch eine spezielle Optik besonders die Fußgruppen in Gänze zeigen kann.

Die Fernsehsitzung des Düsseldorfer Karnevals mit zahlreichen Comedians und Bands aus der närrischen Szene fand bereits im Januar statt und wird als zweistündige Aufzeichnung am Mittwoch 27.Februar ab 20.15 Uhr in der ARD zu sehen sein, am darauffolgenden Dienstag 5.März ab 22.15 im WDR-Fernsehen.

Alle Sendungen sind im Nachgang auch in der WDR-Mediathek zu finden und garantieren damit auch den aktiven Karnevalisten eine Nachbetrachtung ihres Tages.

 

 

 

 

Spätfolgen des Braunkohletagebaus

3. Oktober 2018

Die Diskussion um die Zukunft der Energiegewinnung ist im Rheinland auf einer neuen Eskalationsstufe angelangt. Die Nutzung von Braunkohle zur Verstromung ist längst ein Auslaufmodell. Dennoch hält der Konzern RWE an seinen Plänen fest, die genehmigten Flächen in vollem Umfang abzubaggern. Das Restwaldstück ‚Hambacher Forst‘ ist zum Symbol der politischen Ohnmacht geworden. Bürger_innen begehren auf gegen den Bergbauriesen, die Landespolitik zeigt sich unbeeindruckt und schickt Heerscharen von Polizei, um die Interessen der Wirtschaft durchzusetzen.

Klimaexperten versuchen in der so genannten Kohle-Kommission der Bundesregierung den Braunkohleausstieg vorzubereiten. Dabei werden auch die Fragen der Regelung von Ewigkeits-Schäden diskutiert. Wer zahlt für die teils dramatischen Folgen der jahrzehntelagen Grundwasserabsenkungen im Braunkohlerevier, für die entstehenden Schäden an Häusern, Straßen und Landwirtschaftsflächen, für die Schäden durch Nutzung leerer Braunkohlegruben als Mülldeponie?

Die Initiative „Leben ohne Braunkohle“ in Stommeln wirbt seit Jahren für einen offenen Dialog mit Politik und Wirtschaft, findet dort jedoch kaum Gehör. Dabei sind die Erkenntnisse der Fachleute alarmierend.

Netzwerk Bergbaugeschädigter

Sachverständiger Bergbauschäden Immekus, Bergheim

 

Geflüchtete helfen Flüchtlingen in Düsseldorf

15. November 2015

Hunderttausende Geflohene versuchen sich inzwischen in Deutschland zu orientieren und zu integrieren. Dabei helfen wiederum Zehntausende Freiwillige. Darunter wiederum sind Manche, die nun schon einige Jahre hierzulande leben und gut Deutsch sprechen. Menschen aus arabischen, persischen und afrikanischen Ländern können sich zum Einen gut in die Situation der neu Ankommenden hinein versetzen. Sie möchten sich zum Anderen aktiv einbringen in die Hilfe.

Diese Art der freiwilligen Unterstützung ist häufig ein Dankeschön an Organisatoren vor Ort und gleichzeitig ein wichtiges Zeichen der Willkommenskultur.

Zum Beispiel bei der Begrüßung und Erstversorgung der Flüchtlinge, die jeden zweiten Abend mit dem so genannten Train of hope am Flughafen-Bahnhof in Düsseldorf eintreffen.

WDR5-Beitrag Geflüchtete helfen Flüchtlingen, November 2015

Fremdes muss nicht fremd bleiben

6. Oktober 2015

Mit den vielen Menschen aus anderen Ländern kommen auch für uns ungewöhnliche Sitten und Gebräuche nach Deutschland.

Dass Gäste in ihrer Heimat unaufgefordert die Schuhe an der Haus- oder Wohnungstür ausziehen, ist vielleicht nur EIN Beispiel, das nicht jeder von uns sofort verstehen mag. Doch der Schuh gilt in manchen arabischen Ländern als etwas sehr Unreines. Und wie wir spästestens seit Saddam Hussein und George Bush bei seinem Besuch im Irak wissen: Einen Schuh auf einen Menschen zu werfen, ist die tiefste Art der Verachtung.

Aber im Alltag mit geflüchteten und zugewanderten Menschen gibt es seit Eh und Jeh kleine Gesten und spannende Verhaltensmuster, die meistens einen ganz bestimmten Hintergrund haben. Und die hierzulande auch für Irritation und Unfrieden sorgen können…

WDR5-Beitrag, September 2015

 

 

 

 

25.Shakespeare-Festival Neuss

7. Juni 2015

Sein oder nicht sein – das ist hier die Frage!“ Wohl das bekannteste Zitat des englischen Dramaturgen und Literaten William Shakespeare. Ob Hamlet, der Sommernachtstraum, die lustigen Weiber von Windsor oder zahlreiche Königsdramen – Shakespeare ist Pflichtlektüre in der Schule und für viele Menschen einfach gute Unterhaltung im Theater.

Auch deshalb ist das Neusser Shakespeare-Festival so erfolgreich. Zum 25.Mal treffen sich von Ende Mai bis Ende Juni wieder Shakespeare-Kompanien und Fans aus aller Welt. Gespielt wird in einem Nachbau des historischen Rundtheaters, dem so genannten Globe, Vier Wochen lang ist das Gelände an der Neusser Rennbahn ein Treffpunkt für Theaterfreunde jeden Alters.

Ein Rückblick auf 25 Shakespeare-Festivals mit dessen Leiter Rainer Wirtz…

WDR5-Beitrag,  Juni 2015

Rose

Mehr Informationen zum Festival 2015 hier

Schulinklusion immer noch nicht hürdenfrei

25. Mai 2015

Kinder haben das Recht auf gemeinsames Lernen. Ob mit oder ohne Behinderung. So will es NRW-Landesschulministerin Sylvia Löhrmann. Schrittweise hat sie die so genannte Inklusion in den Schulen des Landes durchgesetzt.

Wie üblich zählt hierbei vor allem der Elternwille. Die Eltern können für ihr Kind mit Behinderung auf einen Platz in der Regelschule statt in der Förderschule bestehen. Laut Gesetz muss die Stadt diesen Platz zur Verfügung stellen. Doch in der Praxis gestaltet sich das nicht so einfach; zumal manche Kinder recht intensiv betreut werden müssen. Dazu braucht es Personal und Geld, was die Kommunen in NRW bekanntlich immer weniger haben.

In einer Grundschule in der Innenstadt von Hilden lernen Kinder mit und ohne Behinderung seit vielen Jahren zusammen…

WDR 5-Beitrag  Schulinklusion, Mai 2015

 

Wie funktioniert eine Bürgschaft / Verpflichtungserklärung für Flüchtlinge

1. Mai 2015

Viele Flüchtlinge sind inzwischen schon länger hier in NRW. Vor allem die Syrer erhalten in der Regel eine zweijährige Aufenthaltserlaubnis von den Behörden. Oft jedoch sind die Familien getrennt. Die Einen leben noch im Krisengebiet, die Anderen wähnen sich bei uns in Sicherheit. Um Familienangehörige nachziehen zu lassen, bietet das Ausländerrecht so genannte Verpflichtungserklärungen an. Also Bürgschaften, durch die Menschen aus anderen Ländern zumindest eine begrenzte Zeit hierher kommen dürfen. Doch die Sache hat – wie könnte es anders sein – zahlreiche bürokratische Hürden.

In Hilden gibt es eine kirchliche Flüchtlingsinitiative, die inzwischen mehr als 60 Bürgschaften übernommen hat…

WDR5-Beitrag, April 2015

Widerstand in den letzten Kriegstagen in Düsseldorf

18. April 2015

Die letzten Kriegstage im Rheinland vor 70 Jahren waren dramatisch. Seit Februar 1945 rückte die amerikanische Armee von Westen vor, eroberte Aachen, Köln und gemeinsam mit den Briten viele Städte des Ruhrgebiets. Meistens ohne große Gegenwehr deutscher Soldaten.

Das war in Düsseldorf etwas anders. Dort regierten hoch fanatisierte Nationalsozialisten; an der Spitze ein Gauleiter, der den Befehl gab, alle Rheinbrücken zu sprengen, Gas- und Wasserleitungen sowie Stromkabel zu zerstören und die Stadt komplett zu evakuieren.

Düsseldorf war jedoch im April 1945 völlig eingekesselt von amerikanischen Truppen. Deren Plan war, die Stadt sturmreif zu schießen. In dieser Situation bildete sich eine kleine Gruppe des Widerstands gegen die Nazis. Später bekannt als „Aktion Rheinland“…

WDR5-Beitrag Widerstand in Düsseldorf 1945 (April 2015)

Mehr Information zum Thema und zur Veröffentlichung der CD – Widerstand gestern, heute, morgen gibt es hier

 

Hürdenlaufen bei der Flüchtlingsbetreuung

4. März 2015

Immer mehr Flüchtlinge strömen auch nach Nordrhein-Westfalen. Damit entstehen massive Probleme für die Kommunen bei der Unterbringung der Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge. Verbände wie Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz und AWO organisieren die Betreuung der Ankömmlinge.

Die Welle Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge durch Bürger ist in manchen Städten und Gemeinden beeindruckend. Wer einen Menschen aus Irak, Syrien oder aus Nigeria mal in sein Haus oder seine Wohnung eingeladen hat, der lässt sich auf ein Abenteuer ein, für das man viel Kraft, Ausdauer und Zeit benötigt. Dass im Alltag der ehrenamtlichen Betreuung viele Stolpersteine lauern, zeigen die Beispiele aus Düsseldorf…

Radiobeitrag Flüchtlingshilfe, WDR5, März 2015

Mehr Infos und Hilfe zur Flüchtlingshilfe in Düsseldorf gibt es hier

Mehr Hintergrund und weitere Radiogeschichten zum Thema Flüchtlinge hier

Musik und Notencover der 1920-er Jahre als Ausstellung

4. März 2015

Schlager – jeder kennt welche, doch was für ein seltsamer Name. Schlager ist eigentlich ein Begriff aus dem Kaufmännischen – ein Verkaufserfolg. In den 1920-er Jahren ist das Wort erstmals für eine neue Musikrichtung eingesetzt worden. Lieder mit Texten, die die Vergnügungssucht der Menschen nach dem 1.Weltkrieg zum Inhalt hatten.

Das Kreismuseum in Dormagen-Zons zeigt von Sonntag an rund 140 Original Titelseiten von Musiknoten der 20-er Jahre. Wenn man so will die Vorgänger des Plattencovers. Sammler zahlen heute eine Menge Geld für diese besonderen Zeichnungen und Handschriften.

In der Ausstellung sind dazu die Schlager der damaligen Zeit zu hören.

Radiobeitrag Ausstellung WDR5 / WDR4 , Februar 2015

Die gesamte Schau steht unter dem Motto: „In der Bar zum Krokodil“. Zu sehen bis Anfang Juni im Kreismuseum Dormagen-Zons.

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